So sahen sie aus, die Pkale zum Rennwochenende und im Hintergrund die Meisterschaftspokale

 

Die Motorengeräusche, zumindest die der Enduro- und Crossmaschinen im Tagebau Döbritz, sind schon vor einer Woche verklungen. Mit der letzten von insgesamt vier Veranstaltungen ist auch die Saison zu Ende gegangenen. Dort, wo vor einer Woche noch großer Endurosport angesagt ist, ist nun wieder die schwere Steinbruchtechnik unterwegs.

 

Grund genug einen kleinen Blick zurück auf ein , trotz Corona-Pandemie, großartiges Jahr zu werfen. Trotz oder gerade wegen der Pandemie hatte ECHT im vergangenen Jahr Hunderten Starterinnen und Startern die Möglichkeit gegeben, Rennen zu fahren. „Das war auch unsere Zielsetzung für dieses Jahr“, so der Vereinsvorsitzende Daniel Windorf.

 

Ins Jahr gegangen war man mit sieben geplanten Rennwochenenden, so wie in der Vergangenheit üblich. „Das wir nicht alle Termine hinbekommen war uns natürlich auch klar“, so Windorf, der auch IT-Chef bei ECHT ist, weiter.

 

Da man in Döbritz, dem traditionellen Saisonopener Anfang des Jahres noch passen musste, stand der Saisonauftakt diesmal im polnischen Bogatynia, kurz hinter der Grenze, 30 Kilometer südlich von Görlitz an. Auf die Fahrer wartete, wie schon in der Vergangenheit, eine der längsten Rennrunden der Saison. Deutlich über 20 Minuten waren die Top-Fahrer pro Umlauf unterwegs , in der Klasse der Sportfahrer stand am Ende beim Besten des Tages, Garry Dittmann, eine Sonderprüfungsfahrzeit von 50 Minuten und 34 Sekunden zu Buche.

 

Auch das zweite Rennen des Jahres ging im Ausland über die Bühne. Dafür fuhr man nach Drmoul „und auch hier konnten wir wieder viel Stammpublikum und viele neue Starter begrüßen und uns über volle Startboxen freuen“, so Cheforganisator Mario Dietzel.

 

Weitergehen sollte die diesjährige ECHT-Reise dann in Großlöbichau bei Jena. Und siehe da: auch in Deutschland lief dann einmal was nach Plan. Denn beim MSTC Gembdental konnte ganz nach Plan gestartet werden. Die Rennen waren, wie immer, genau das, was man vom MSTC erwartet: gut organisiert mit einer guten Strecke.

 

Bis zu diesem Zeitpunkt waren schon Döbritz, Dieskau und Lederhose verlegt oder eben gänzlich abgesagt worden und so wurde es langsam knapp. Ein viertes Rennwochenende sollte noch her, um eine Meisterschaftswertung machen zu können. Aber genau, da war ja noch der Saisonopener Döbritz in der Nähe vom thüringischen Pößneck. Und Döbritz wurde in diesem Jahr, eben genau am vergangenen Wochenende, zum Saisonabschluss.

 

Mit jeder Menge Auflagen, nur 150 Starter pro Rennen und nur genau einer Begleitperson, wurde die Veranstaltung genehmigt. Großer Sport für einen kleinen Verein, doch auch das wurde gestemmt. Das Gelände war komplett abgeriegelt. In insgesamt 18 Stunden wurde der Ein- und Auslass geregelt, Kontaktformulare ohne Ende wurden ausgefüllt und eingeordnet und sogar Rennen wurden gefahren. Die hatten es natürlich wieder einmal in sich, doch am Ende gab es keine Verlierer, nur Gewinner. Gewinner alle die, die bei einem großartigen Saisonabschluss dabei sein konnten.

 

Am Ende der beiden Renntage wurden nicht nur die Tagessieger gekürt. Auch die Pokale für die jeweiligen Meister der Klassen wurden vergeben. „Es ist schade, dass wir auch in diesem Jahr keine Meisterschaftsfeier veranstalten können, aber wir bleiben optimistisch und blicken vorwärts auf 2022“, so Mario Dietzel.

 

Für 2022 laufen die Planungen natürlich schon längst. Erste Informationen dazu gibt es schon in den nächsten Tagen.

 

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